Eisen Fendt

Historie - Der Eisenhändler mit Tradition




Die erste Generation

1904
Joseph Fendt (geb. am 1. März 1875) gründete am 11. Juni die erste Eisenhandlung Oberdorfs (später Marktoberdorf). Das dafür erbaute Geschäftshaus in der Georg-Fischer-Straße eröffnete am 1. November.

1905
Im Frühjahr heiratete der Firmengründer Cenzi Reisner aus Aitrang und schon zwei Jahre später konnten sich beide über die Geburt ihres ersten Sohnes Josef freuen.

1914
Der weitere Weg des Aufstiegs verlief nicht geradlinig: Der erste Weltkrieg 1914-1918 hielt Joseph Fendt für vier Jahre vom Geschäftsleben fern; kurz darauf vernichtete die Inflation das gesamte liquide Vermögen.

1928
Der erste Erweiterungsbau für ein größeres Warenlager konnte fertiggestellt werden.

1939
Bei Ausbruch des zweiten Weltkrieges 1939-1945 wurden die beiden Söhne Josef und Max sowie fast alle Beschäftigten zum Heeresdienst einberufen. Die damit verbundene Krise meisterte der Firmengründer Joseph Fendt zusammen mit seiner tüchtigen Frau Cenzi Fendt. Sohn Max starb im Krieg.

1945
Nach Kriegsende trat Sohn Josef Fendt in das Geschäft als Teilhaber ein. Er heiratete Käte Seuffert, die ihm die Kinder Christa, Franz-Josef, Heinrich und Martina gebar.

1950
Josef Fendt übernahm als alleiniger Inhaber die Verantwortung. In diesem Zuge wurde das Geschäftshaus abermals erweitert.

1954
Zum 50. Geschäftsjubiläum betrieb die Firma nicht nur Eisenwaren, sondern auch einen Grobeisenhandel, einen Brennstoffhandel sowie Waren für die Haus- und Landwirtschaft.


Die zweite Generation

1955
Ein Neubau für ein Brennstofflager am Bahngelände mit Gleißanschluss wird errichtet und ein Haus mit vier Betriebswohnungen gebaut.

1959
Erwerb des Anwesens Karg in der Meichelbeckstraße in Marktoberdorf um im Geschäftsneubau die Abteilung Glas, Porzellan, Hausrat, Gartenmöbel sowie Herde und Öfen auszulagern.

Neben seiner erfolgreichen unternehmerischen Leistung fand Josef Fendt immer noch Zeit, sich für die kommunale Politik einzusetzen. Er war als 2. Bürgermeister, Stadtrat und Kreisrat tätig, Aufsichtsratvorsitzender der Volksbank, im Vorstand der Gemeinnützigen Wohnungsbau und in zahlreichen Vereinen wie dem Turnverein, dem ADAC und der Feuerwehr engagiert.

1961
Der Handel mit Grobeisen florierte und konnte in den dafür zu klein gewordenen Lagerräumlichkeiten des Stammhauses nicht mehr betrieben werden. Deshalb wurde auf dem vorhandenen Freilager in der Bahnhofstraße eine Lagerhalle für Walzstahl errichtet, die bereits zwei Jahre später wiederum erweitert werden musste.

1974
Sohn Franz-Josef trat nach seiner Lehre in Augsburg, einem Auslandsaufenthalt und einem BWL Studium an der Fachschule Wuppertal in das Unternehmen ein.

Die Geschenke-Boutique "d'Schublad" wurde eröffnet.

1975
Der Umbau des Stammhauses in der Georg-Fischer-Straße begann.

Im gleichen Jahr wurde Josef Fendt die hohe Auszeichnung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Marktoberdorf zuteil.

1976
Errichtung einer Ausstellungs- und Lagerhalle mit Schreinerei für den neuen Markt an Baufertigteilen (Fenster, Türen und Tore) an der Bahnhofstraße neben dem Stahllager.

1979
Zum 75-jährigen Firmenjubiläum wurde die Verwaltung auf eine Nixdorf-EDV umgestellt und die Warenwirtschaft eingeführt.


Die dritte Generation

1980
Franz-Josef Fendt lies zusammen mit seinem Bruder Heinrich im Marktoberdorfer Sport- und Schulgelände eine 4-Platz-Tennishalle errichten.

1982
Franz-Josef Fendt heiratete Birgit-Maria. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor.

1989
Der Plan reifte, den Stahlhandel aufgrund der erfolgreichen Entwicklung zu vergrößern. In dem von der Stadt Marktoberdorf erschlossenem westlichen Industriegebiet sollte auf einem Areal von 27.000 qm der gesamte Betrieb mit allen Niederlassungen neu errichtet werden.

1991
Im Juli begannen die ersten Fudnamentarbeiten auf dem neuen Betriebsgelände.

1992
Bereits nach zwölf Monaten konnte Franz-Josef Fendt mit seinem Vater, der fast täglich das Geschehen auf dem Baugelände begleitete, den neuen Betrieb am 3. Juni eröffnen.

Am 16. Dezember verstarb Josef Fendt im Alter von 85 Jahren.

Von dem neuen und großzügig angelegten Firmengelände versorgt die Eisen-Fendt GmbH seitdem das Baugewerbe, alle Handwerksbetriebe, die Bauherrenschaft sowie Heimwerker. Die Produkte Bewehrungsstahl, Walzstahl, Röhren, Formeisen, ein großes Werkzeugprogramm, Schrauben und Normteile, Betriebseinrichtungen, Bauelelemente, Spenglereiwaren, Heizgeräte und Sanitärprodukte für das Bad liefert die Firma von nun an in einen Umkreis bis zu 140 km und in das benachbarte Triol.

2001
Der Fachmarkt wird großzügig umgestaltet und als "Handwerkstadt" der EDE Einkaufsgruppe ausgebaut.

2004
Am 19. Juli feierte die Eisen-Fendt GmbH ihr 100-jähriges Firmenjubiläum. Rund 500 geladene Kunden gestalteten den Abend mit.


Die vierte Generation

2006
Die Stahlhalle wird durch einen Anbau auf 6280 qm erweitert.

2008
Erweiterung des Betriebes durch Geländezukauf und Umzug des Edelstahllagers in die neue Edelstahllagerhalle mit 840 qm.

2009
Erweiterung des Edelstahlsortiments und Umzug in die neue Edelstahlhalle.

2010
Fertigstellung des wegeoptimierten Stahl-Hochregallagers als eines der ersten und modernsten seiner Art im Allgäu.

2012
Frau Elena Fendt-Zehetbauer tritt als Mitglied der Geschäftsleitung der Firma bei und begründet damit die vierte Generation des Familienunternehmens.

2014
Eisen-Fendt feiert 110 Jahre. Umbau und Neuausrichtung des Fachmarktes mit neuen Ausstellungsflächen für Maschinen, Arbeitsbekleidung und Heizgeräten zum Firmenjubiläum.

2015
Frau Christina Fendt tritt als Mitglied der Geschäftsleitung der Firma bei.

Das Verwaltungsbüro wird um 360 qm erweitert und die gesamten Elektroleitungen von Grund auf erneuert.


ga('create', 'UA-41051234-1'); ga('require', 'linkid'); ga('send', 'pageview');


Datenschutz